Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Lateinisch: Similia similibus curentur.

Dies ist der zentrale Therapieansatz der Homöopathie. Konkret heißt das, ein Arzneimittel, das beim Gesunden bestimmte Reaktionen hervorrufen kann, heilt dieselben Symptome beim Kranken.

Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Mit Hilfe des homöopathischen Mittels bekommt der Körper einen Impuls, auf den der Organismus antworten muss. Ein gesunder Körper befindet sich völlig im Gleichgewicht, gerät dieses Gleichgewicht durch Krankheit, Stress, psychische Belastung etc. durcheinander, soll der Regulations-mechanismus wieder Ordnung herstellen.

Die homöopathischen Ausgangsstoffe werden potenziert, d. h. schrittweise verdünnt und verschüttelt (bzw. verrieben). Durch dieses stufenweise Verschütteln mit dem Lösungsmittel bzw. Verreiben mit Milchzucker nach genau festgelegten Richtlinien wird die Ursubstanz energetisch verändert, wodurch sie ihre Kraft entfaltet. Ein alleiniges Verdünnen hat keine heilende Wirkung zur Folge. Je öfter eine Potenzierung statt findet, desto feinstofflicher und energetischer wirkt das Mittel.

Die Homöopathie therapiert das ganze Individuum. Es werden nicht nur die Symptome beachtet, sondern auch Vorlieben, Abneigungen, Gewohnheiten (Modalitäten) etc. Deshalb kann es möglich sein, dass drei Tiere mit der gleichen Krankheit drei verschiedene Mittel erhalten.