Der Arzt Dr. Wilhelm Schüssler wählte im 19. Jahrhundert für seine Heilmethode den Begriff Biochemie, abgeleitet aus dem Griechischen, bios:Leben und Chemie: die Wissenschaft der Elemente. Dies hat nichts mit der naturwissenschaftlichen Biochemie zu tun, sondern Schüssler nahm an, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines "gestörten Mineralhaushaltes" entstehen.

Es gibt 12 Schüssler Salze und 12 Ergänzungssalze. Mit ihnen ist es möglich, Blockaden zu lösen, das Immunsystem zu stärken, den Stoffwechsel zu regulieren, zu entsäuern sowie auf Muskeln, Nerven, Knochen, Zellen etc. einzuwirken. Die Salze wirken sogar so tief greifend, dass auch die Psyche positiv beeinflusst wird.

Das Besondere an den Schüssler Salzen ist, dass jedes Salz eine Säure-Basen-Kombination ist und dass sie homöopathisch aufbereitet, sprich potenziert (in der Regel D6) sind. Deshalb sind sie nicht mit den in der Nahrung vorkommenden Mineralstoffen vergleichbar. Da sie als mineralisches Zellfunktionsmittel wirken, beeinflussen sie den gesamten Organismus. Sie verändern sozusagen das Energiepotenzial der Zellemembranen - denn nur gesunde, lebendige Zellen schaffen Gesundheit.

Die Auswahl der richtigen Mineralstoffe erfolgt idealerweise durch den kinesiologischen Muskeltest oder einem anderen bioenergetischen Testverfahren.